ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

PrÄambel

Diese „Teilnahmebedingungen“ gelten für die Buchung der Module im Rahmen von Deutschlands Arbeitgebermarken (DAGM) der Deutschen Employer Branding Akademie GmbH (DEBA). Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen der Geschäftsbedingungen unwirksam werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen nicht.

§ 1 Geltungsbereich und Umfang

Soweit die DEBA mit dem Kunden nicht ausdrücklich schriftlich etwas Abweichendes vereinbart hat, gelten die Geschäftsbedingungen der DEBA für sämtliche von der DEBA zu erbringenden Leistungen, die die DEBA im Rahmen der Durchführung der Module von Deutschlands Arbeitgebermarken (DAGM) gegenüber dem Kunden erbringt.


§ 2 Umfang der Leistungen der DEBA

Im Rahmen von DAGM erfolgt durch die DEBA eine Analyse über Qualität und Authentizität der Arbeitgebermarke des teilnehmenden Unternehmens. Die Bewertung der Arbeitgebermarke des Kunden erfolgt nach festgelegten Kriterien. Die Festlegung der Bewertungskriterien erfolgt im ausschließlichen Ermessen der DEBA.

Grundlage der Bewertung ist die Erhebung von Datensätzen durch die Online-Befragung von Mitarbeitern des teilnehmenden Unternehmens (interne Befragung) und/oder die anonymisierte Befragung von Vertretern verschiedener Berufsgruppen und verschiedener beruflicher Erfahrungsgrade außerhalb des teilnehmenden Unternehmens (externe Befragung). Für die externe Befragung werden pro teilnehmendem Unternehmen durchschnittlich bis zu 120 Datensätze erhoben.

Die erhobenen Datensätze werden abhängig von dem gebuchten Modul gemäß folgender Kriterien ausgewertet:

  • Strategisch-interne Qualität:
    Akzeptanzgrad, Implementierungsqualität, Identifikationsgrad;
  • Operativ-interne Qualität:
    Intensität des Erlebens, Mitarbeiteraktivierung;
  • Operativ-externe Qualität:
    Konsistenz der Botschaft, Wahrnehmungsintensität;
  • Strategisch-externe Qualität:
    Profil- und Differenzierungsgrad, Glaubwürdigkeit.

Die Buchung von Modulen kann durch den Kunden jederzeit erfolgen. Die Durchführung der Analyse erfolgt in einem durch DEBA zu bestimmenden Zeitraum. Im Falle einer Mitarbeiterbefragung erfolgt eine terminliche Abstimmung mit dem Kunden. Hat der Kunde eine Befragung seiner Mitarbeiter in einem Modul, welches dies erfordert, nicht möglich gemacht, erlischt der Anspruch auf Teilnahme an DAGM. Die Testergebnisse werden dem Kunden in Form eines Ergebnisreports zur Verfügung gestellt. Der Ergebnisreport enthält einen ausführlichen Report mit Stärken-Schwächen-Bewertung und Handlungsempfehlungen, basierend auf den Testergebnissen.

§ 3 Zertifikate und Gütesiegel

DEBA verleiht im jeweiligen Testjahr nach eigenem Ermessen für besonders authentisch auftretende Arbeitgeber das Gütesiegel „Authentisch – von Mitarbeitern bestätigt.“
Teilnehmer, die zu den besten 20% der gesamten Teilnehmer gehören, erhalten von DEBA das Zertifikat „Best Practice“. Teilnehmer, die zu darauf folgenden 20% gehören, erhalten von DEBA das Zertifikat „Good Practice“. Wortlaut und Ausgestaltung des Gütesiegels und der Zertifikate liegt im ausschließlichen Ermessen der DEBA. Die Verleihung durch die DEBA berechtigt den Kunden, das Gütesiegel unter Zusatz der entsprechenden Jahreszahl zu nutzen.


§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde sorgt dafür, dass die notwendige Unterlagen und die gegebenenfalls benötigte Anzahl von Mitarbeitern während des Erhebungszeitraums der DEBA zur Befragung zur Verfügung steht. Der Kunde stellt während des Erhebungszeitraumes die von der DEBA angeforderten Unterlagen und Informationen über den bisherigen Arbeitgeberauftritt zur Verfügung.


§ 5 VergÜtung

Die für die Teilnahme an DAGM zu zahlende Vergütung ist bis spätestens zum Monatsletzten des Vormonates des Erhebungszeitraumes zu zahlen. DEBA ist berechtigt, die Teilnahme des Kunden an DAGM zu verweigern, wenn die Zahlung nicht vor Beginn des Erhebungszeitraumes eingegangen ist.


§ 6 MÄngelbeseitigung und GewÄhrleistung

DEBA wird eventuelle Fehler erbrachter Leistungen unverzüglich nachbessern. Eine Minderung des Entgeltes oder die Durchführung einer Ersatzvornahme durch den Kunden sind nur dann möglich, wenn DEBA eine Fehlerbeseitigung trotz Fälligkeit des Mängelbeseitigungsanspruches ablehnt oder mindestens zwei Nachbesserungsversuche gescheitert sind.

DEBA haftet dem Kunden auf Schadensersatz nur im Falle grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz und sofern DEBA fahrlässig eine Kardinalpflicht oder eine vertragswesentliche Pflicht verletzt hat. Bei fahrlässig begangenen Verletzungen einer Kardinalpflicht ist die Ersatzpflicht auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Entsprechendes gilt, soweit DEBA für eine Vertragsverletzung durch beauftragte Subunternehmer einzustehen hat.
DEBA stellt sicher, dass die von ihr erbrachten Leistungsergebnisse frei von Schutzrechten Dritter sind und keinerlei Drittrechte die vertragsgemäße Nutzung einschränken oder ausschließen werden.

§ 7 Haftung

DEBA handelt bei der Durchführung der Beratung nach den allgemein anerkannten Prinzipien der Berufsausübung. Sie haftet für Schäden nur im Falle, dass ihr Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, und zwar im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
Der Schadenersatzanspruch kann nur innerhalb von sechs Monaten, nachdem der oder die Anspruchsberechtigten vom Schaden Kenntnis erlangt haben, spätestens jedoch drei Jahre nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.
 

§ 8 Aufrechnung und ZurÜckbehaltungsrechte

Bis zur vollständigen Begleichung der ihr zustehenden Vergütung ist DEBA berechtigt, sämtliche überlassene Unterlagen zurückzubehalten.
Zu einer Aufrechnung mit Gegenforderungen ist der Kunde nur berechtigt, sofern diese Gegenforderungen rechtskräftig festgestellt worden sind oder durch die DEBA unstrittig anerkannt wurden. Die gleichen Voraussetzungen gelten für die Geltendmachung etwaiger Zurückbehaltungsrechte.
Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Diese wird zum jeweils gültigen Steuersatz in der Rechnung gesondert ausgewiesen. Zahlungen erfolgen ohne jeden Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Sie werden stets auf die älteste noch offen stehende Rechnung verrechnet.Kommt der Kunde mit seiner Zahlungspflicht ganz oder teilweise in Verzug, so hat er unbeschadet weiterer Rechte Zinsen in Höhe von 4% über dem jeweiligen Leitzinssatz der europäischen Zentralbank für die fälligen Zahlungsansprüche zu zahlen.


§ 9 Sonstiges

Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten gilt, soweit gesetzlich zulässig, Berlin als Gerichtsstand. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz der DEBA. Für alle Ansprüche aus dem Vertrag gilt deutsches Recht.
Änderungen und Ergänzungen der vertraglichen Vereinbarungen sowie der in den vorliegenden Bedingungen getroffenen Regelungen bedürfen stets der Schriftform. Dies gilt auch für Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses. Die Parteien vereinbaren, dass die Übermittlung durch Telefax und E-Mail dem Schriftformerfordernis entspricht, sofern ihr Zugang nachgewiesen werden kann.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar sein, wird die Geltung der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Statt der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung gilt dasjenige als vereinbart, was dem wirtschaftlichen Ziel dieser Regelung in zulässiger Weise am nächsten kommt.